Im Land der Rajputen, jener streitbaren "Fürstensöhne", einst Hochburg eines fürstlichen Nordwest-Indiens, taucht man ein in eine mitreißend orientalische Welt im Umbruch. Rajasthan gilt innerhalb Indiens als einer der farbigsten und exotischste Landesteile. Es verfügt über eine schier unglaubliche Dichte an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einflüssen, die an Pracht und Schönheit kaum zu übertreffen sind, seien es die riesigen Paläste der Maharajas von Udaipur, Jodpur, Bikaner und Jaipur oder die Tempelanlagen aus unterschiedlichsten Zeiten und hinduistischen Strömungen. Dazu kommt, dass Nordwest-Indien über Jahrhunderte vom Islam beeinflußt wurde. So brachte das Mogulreich, das vielleicht schönste, auf jeden Fall berühmteste Bauwerk der Welt hervor, das Taj Mahal, das neben der indischen Hauptstadt Delhi ebenfalls Gegenstand des reich bebilderten Vortrags ist.